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Seit dem 17. Mai gelten für Googles KI-Assistenten Gemini neue Nutzungslimits. Anders als zuvor basieren diese nicht auf einer festen Anzahl von Anfragen, sondern auf der verbrauchten Rechenleistung.
Google hat die Änderungen im Zuge der jüngsten Gemini-Neuerungen bekannt gegeben. Das Unternehmen bewertet nicht mehr allein die Häufigkeit der Nutzung, sondern berücksichtigt qualitative Faktoren wie die Komplexität der Anfragen, die Länge der Chats oder die verwendeten Funktionen.
Ein Beispiel: Die Generierung von Videos erfordert deutlich mehr Rechenkapazität als reine Textanfragen. Auch das Erstellen von Musik oder Bildern, die Nutzung des Deep-Think-Modus oder der Zugriff auf Deep Research sowie die Pro-Modelle von Gemini führen schneller an das Limit heran.
Deep Think ist ein spezialisierter Denkmodus von Gemini, der für komplexe, mehrstufige Probleme in Wissenschaft, Mathematik, Programmierung und Forschung entwickelt wurde. Bei Deep-Think-Anfragen – für die das Pro-Modell erforderlich ist – kann es nach Angaben von Google in der Regel einige Minuten dauern, bis eine Antwort angezeigt wird.
Auf der Support-Seite von Google heißt es: „Wir müssen gelegentlich innerhalb eines bestimmten Zeitraums die Anzahl an Prompts und Unterhaltungen, die Ihnen zur Verfügung steht, oder die Nutzung bestimmter Funktionen einschränken.“ Das Limit werde, so Google weiter, „alle fünf Stunden aktualisiert, bis Sie Ihr Wochenlimit erreicht haben“.
Nutzerinnen und Nutzer können auf einer speziellen Übersichtsseite einsehen, wie nahe sie ihrem aktuellen Nutzungslimit bereits gekommen sind. Voraussetzung ist, dass sie mit demselben Google-Konto angemeldet sind, mit dem sie auch Gemini verwenden.
Ein Screenshot auf der genannten Seite veranschaulicht die Anzeige des verbleibenden Kontingents.
Die Nutzungslimits gelten für alle Nutzer ab 18 Jahren. Die kostenlose Gemini-Version verfügt laut Google über „Standardlimits“.
Wer ein „AI Plus“-Abonnement besitzt, kann auf ein doppelt so hohes Limit zugreifen. Nutzer von „AI Pro“ erhalten das Vierfache des Standardlimits.
Bei „AI Ultra“-Abonnenten liegt das Limit je nach gewähltem Tarif fünf- oder zwanzigmal so hoch wie bei „AI Pro“. Über die Einstellungen der Gemini-Apps lassen sich die verschiedenen Tarife jederzeit anpassen oder kündigen.
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Die neuen Limits betreffen alle Gemini-Apps und sollen eine faire Verteilung der Rechenressourcen gewährleisten.
