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WhatsApp führt Inkognito-Chat für private KI-Gespräche ein

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Anna Müller
News - 18 Mai 2026

Meta Platforms hat geschlossene und private Konversationen mit der Meta-KI in WhatsApp und der separaten Meta-AI-App angekündigt. Der sogenannte Inkognito-Chat wird nicht protokolliert, nach Beendigung auf dem Endgerät gelöscht und ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Selbst der Betreiber hat keinen Einblick. Die Funktion soll in den kommenden Monaten ausgerollt werden.

Die Inkognito-Chats basieren auf der eigens entwickelten „Private Processing Technologie“. Diese ermöglicht es der Meta-KI, Antworten zu generieren, ohne dass Meta oder WhatsApp die Nachrichten oder Zusammenfassungen einsehen, wie das Unternehmen verspricht.

Zusätzlich zur Geheimhaltung werden die Gespräche mit dem KI-Chatbot weder auf dem Gerät noch in der Cloud gespeichert. Die Nachrichten verschwinden sofort nach Schließen des Chats, beim Verlassen der App oder bei aktivierter Bildschirmsperre. Dadurch kann der KI-Chatbot in neuen Gesprächen nicht auf vorherige Konversationen Bezug nehmen.

Meta begründet die Einführung mit der wachsenden Beliebtheit von KI-Chats. Nutzer informierten sich zunehmend bei Chatbots, oft zu sensiblen Themen wie Finanzen, Gesundheit oder Beruf. Der Inkognito-Chat schütze diese Daten und die Privatsphäre, heißt es im offiziellen WhatsApp-Blog.

Bislang nutzte Meta kleinere KI-Modelle für solche Funktionen, erklärt Alice Newton-Rex, Produkt-Vizepräsidentin bei WhatsApp, gegenüber TechCrunch. Der neue Inkognito-Chat setzt dagegen auf Muse Spark, das erst kürzlich vorgestellte Flaggschiff-KI-Modell.

Muse Spark treibt zunächst die Meta-KI-App und -Website an, ist aber auch für WhatsApp, Instagram, Facebook, Messenger und KI-Brillen vorgesehen. Das Modell soll eine leistungsfähigere und kontextbezogenere Interaktion ermöglichen.

Neben dem Inkognito-Chat plant WhatsApp zudem private „Nebenchats“. Bislang sehen alle Chat-Teilnehmer, wenn jemand die Meta-KI befragt. Künftig bleiben solche Anfragen in einem separaten Chat unsichtbar, sodass kein Herauskopieren von Nachrichten nötig ist. Die Nebenchats sollen ebenfalls in den nächsten Monaten eingeführt werden.

Mit diesen Neuerungen reagiert Meta auf das gestiegene Bedürfnis nach Privatsphäre bei KI-Interaktionen. Die Funktionen werden schrittweise für alle Nutzer verfügbar sein, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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