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Agentic Web: Wie Unternehmen im Internet der Maschinen bestehen

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Jonas Fischer
Technologie - 20 Mai 2026

Das Internet entwickelt sich zum Netz der KI-Agenten – mit weitreichenden Folgen für die Wirtschaft. Unternehmen, die weiterhin sichtbar bleiben wollen, müssen ihre Strategien, Abläufe und Daten an die neuen Anforderungen anpassen. Dies ist der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des t3n Magazins.

Als ich in den 90er-Jahren die ersten Schritte ins Internet unternahm, waren es Schritte voller Bewunderung: Ein Ort, der sich vor meinem heimischen Computerbildschirm auftat, aber dennoch mit der ganzen Welt verbunden war. Im Laufe der Jahre wurde das Netz bunter, lauter und chaotischer. Später kamen die großen Social-Media-Plattformen hinzu. Was sich jedoch nie veränderte: Wir haben uns das Netz zu jeder Zeit aktiv erschlossen.

Diese Ära neigt sich dem Ende zu. Das Internet wird zu einer intelligenten Infrastruktur. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr im Interface von Websites, Social-Media-Diensten oder Onlineshops, sondern in der dahinterliegenden Struktur. Nicht das schönste Design oder der funktionalste Dienst ist entscheidend, sondern die Frage, ob Inhalte geordnet, gewichtet und zur Weiterverwendung bereitgestellt werden.

Das nächste Internet gehört den Agenten. Sie werten Informationen aus, priorisieren und handeln in unserem Auftrag. Dabei zerlegen sie Inhalte in Tokens und leiten daraus ab, was relevant ist.

„Tokenisiert euch!“ ist vor diesem Hintergrund keine abstrakte Forderung, sondern eine konkrete Anpassung an diese neue Realität. Das Wissen in Unternehmen muss nicht mehr nur für Menschen erschließbar sein, sondern auch für agentische Systeme. Entsprechend gilt es, Datenstrategien anzupassen – „Company as Code“ lautet die Devise: Wer im nächsten Internet handlungsfähig sein will, muss klar dokumentieren und strukturieren, was heute noch auf Köpfe, Meetings und Tools verstreut ist – und es für Maschinen lesbar machen.

Was dann möglich ist, hat der Wiener Entwickler Peter Steinberger mit Openclaw in ersten experimentellen Ansätzen gezeigt: eine radikale Verschiebung automatisierbarer Tätigkeiten an Agentensysteme. Dies würde nicht nur Prozesse beschleunigen, sondern eine der größten Ineffizienzen des digitalen Arbeitens auflösen: das permanente Wechseln zwischen Tools, Kontexten und Oberflächen. Ohne diese Reibungsverluste werden wir nicht nur persönlich effizienter arbeiten, sondern einen strukturellen Produktivitätssprung erleben, der weit über den einzelnen Arbeitsplatz hinausgeht.

Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, spricht über sein erstes Jahr im Amt, den Einsatz von KI-Agenten in der Verwaltung und die digitale Brieftasche. Seine Agenda reicht von Mobilfunk an Bahnstrecken bis zur KI-Förderung.

Weil KI immer leistungsfähiger wird, stürzen die Börsenkurse von Softwarefirmen ab. Ein tieferer Blick zeigt jedoch: Die neue Technologie beendet nicht automatisch die Erfolgsgeschichten von Salesforce, SAP und Co.

„Software Eats the World?“, hieß es lange. Heute lautet der Spruch „AI Eats Software“.

Der Uni-Abschluss ist von gestern. Unternehmen wollen heute Menschen einstellen, die für die Jobs von morgen qualifiziert sind. Dieser Wunsch könnte das Recruiting umkrempeln – doch viele Firmen tun sich noch schwer damit.

Hat der Lebenslauf ausgedient? Recruiter setzen zunehmend auf Skills statt auf Abschlüsse.

Von Künstlicher Intelligenz erstellte Videos und Avatare versprechen viele Vorteile. Mit einem einfachen Prompt ist es im professionellen Umfeld jedoch nicht getan. Dies zeigt ein Praxisbericht aus dem Agenturalltag.

Der virtuelle Influencer Ben Gaya joggt um den See: Mit Referenzbildern und einem detaillierten Prompt entsteht ein Startframe für eine fotorealistische Videosequenz.

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📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von t3n Magazin umgeschrieben.
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