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ChatGPT-Finanzfunktion: Bankkonten verknüpfen und Ausgaben analysieren

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Laura Weber
News - 18 Mai 2026

US-Nutzer können ihre Bankkonten nun mit ChatGPT verbinden. Das KI-Tool analysiert Geldflüsse in einem Dashboard und gibt finanzielle Ratschläge. OpenAI bietet die Funktion zunächst testweise für Abonnenten des Pro-Tarifs an, eine Ausweitung auf andere Abomodelle ist geplant.

Über den Dienst Plaid und künftig auch Intuit lassen sich Konten von über 12.000 Finanzinstituten anbinden. ChatGPT erhält Zugriff auf Kontostände, Transaktionen, Anlagen und Verbindlichkeiten, jedoch nicht auf vollständige Kontonummern und kann keine Überweisungen oder Änderungen vornehmen.

Für verknüpfte Konten generiert ChatGPT ein Dashboard mit Übersichten zu Ausgaben, Abonnements und anstehenden Zahlungen. Die Finanzfunktion lässt sich über den Prompt „@Finances“ aktivieren, woraufhin die KI grafische Auswertungen und detaillierte Ausgabenübersichten liefert.

Wenn der Nutzer zusätzliche Informationen wie Sparziele oder Ratenzahlungen bereitstellt, speichert ChatGPT diese in einem speziellen Finanz-Gedächtnis. Dieses Gedächtnis berücksichtigt die Daten nur bei künftigen „@Finances“-Anfragen, sonst bleiben sie unbeachtet.

Technische Basis ist OpenAIs neues Reasoning-Modell ChatGPT 5.5 Thinking. In einem eigens für die Finanzfunktion entwickelten internen Benchmark, den OpenAI gemeinsam mit Finanzexperten erstellt hat, erzielte das Modell die besten Ergebnisse.

OpenAI betont jedoch, dass die neue Finanzfunktion keine professionelle Finanzberatung ersetzt. KI-Modelle können Fehler machen, halluzinieren oder wichtige Kontextinformationen übersehen, die der Nutzer nicht mitliefert.

Die Funktion unterliegt strengen Sicherheitsvorkehrungen: ChatGPT kann keine Transaktionen ausführen und erhält nur lesenden Zugriff auf die Kontodaten. OpenAI plant, die Funktion nach der Testphase schrittweise für alle Nutzer freizugeben.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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