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CrowView Note: Maker-Lapdock mit Arduino UNO Q im Test

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Felix Schmidt
Technologie - 18 Mai 2026

Lapdocks für Smartphones, Raspberry Pis und andere Einplatinenrechner sind seit Jahren erhältlich. Die Grundidee: Bildschirm, Tastatur, Touchpad und Akku in einem Notebook-ähnlichen Gehäuse, während die Rechenleistung ein über USB-C angeschlossenes Gerät liefert. Mit dem CrowView Note zielt Elecrow nun speziell auf Maker ab.

Das CrowView Note ist ein 14-Zoll-Lapdock mit IPS-Panel, 1920 × 1080 Pixeln, 60 Hz und 100 Prozent sRGB-Abdeckung. Es integriert Tastatur, Touchpad, Lautsprecher, Mikrofon und einen Akku – je nach Datenblatt 5000 oder 6000 mAh. Kompatible Geräte werden über USB-C angeschlossen; darüber laufen gleichzeitig Stromversorgung, Audio, Video und Eingaben.

Die Besonderheit des CrowView Note liegt im Bundle mit dem Arduino UNO Q. Dieses Board kombiniert einen Qualcomm Dragonwing QRB2210 mit einem STM32U585 – zwei getrennte Recheneinheiten. Der Qualcomm-Chip übernimmt Linux, Netzwerk, Videoverarbeitung und KI-Anwendungen, der STM32-Mikrocontroller kümmert sich um Echtzeitaufgaben.

Der Linux-Teil arbeitet mit einem Quad-Core-Prozessor (bis zu 2 GHz), Adreno-GPU und 4 GByte RAM, ergänzt durch zwei ISPs für Kamerabildverarbeitung. Laut Hersteller eignet sich das Board für lokale KI wie Objekterkennung oder Gestensteuerung – ein Vorteil für Maker, die sonst auf Cloud-Dienste oder zusätzliche Hardware angewiesen wären. Die Verarbeitung läuft direkt auf dem Gerät.

Zum Bundle gehört eine USB-Kamera mit 640 × 480 Pixeln. Die Auflösung wirkt auf den ersten Blick niedrig, reicht aber für einfache Computer-Vision-Projekte oder Objekterkennung aus.

Das CrowView Note bietet neben mehreren USB-C-Anschlüssen auch Mini-HDMI und zwei USB-A-Ports. Unterstützt werden außer dem Arduino UNO Q auch Raspberry Pi 5, Raspberry Pi Zero, Jetson Nano, Orange Pi, Rock Pi oder LattePanda. Damit fungiert es als universeller Entwicklungsmonitor für viele SBC-Projekte.

Ebenso interessant: die Smartphone-Unterstützung. Android-Geräte mit Desktop-Modus lassen sich direkt anschließen und auf dem 14-Zoll-Display nutzen. Bei Apple werden nur iPhones mit USB-3-fähigem Anschluss (Pro-Modelle neuerer Generationen) unterstützt – normale iPhone-Varianten mit USB 2.0 bleiben außen vor.

Für Maker wird das CrowView Note besonders bei mobilen Projekten attraktiv. Wer an einem Roboter arbeitet, ein KI-Projekt auf Jetson-Nano-Basis testet oder unterwegs Sensorik debuggen möchte, erhält eine kompakte Entwicklungsumgebung. Bei Workshops, Messen oder Feldtests spart es zusätzliche Monitore und Eingabegeräte. Auch als portables Dashboard für Home-Assistant- oder Raspberry-Pi-Projekte ist es denkbar.

Das Bundle mit Arduino UNO Q und Kamera kostet 259,90 US-Dollar. Das Gerät ersetzt weniger ein Notebook, sondern dient eher als universeller „Werkstatt-Bildschirm zum Zusammenklappen“.

Weitere Details zum Arduino UNO Q liefert ein separater Testbericht bei Heise Online.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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