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eBay weist 56-Milliarden-Übernahmeangebot von Gamestop zurück

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Felix Schmidt
Technologie - 18 Mai 2026

Der Vorstandsvorsitzende von eBay, Paul Pressler, hat das Übernahmeangebot von Gamestop-Chef Ryan Cohen zurückgewiesen. In einem öffentlich geteilten Brief heißt es: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Ihr Vorschlag weder glaubwürdig noch attraktiv ist.“

Der eBay-Vorstand listet sechs Gründe auf, warum eine Übernahme finanziell risikoreich wäre und in einer ungewissen Zukunft münden würde. Das Unternehmen sei gesund aufgestellt, um künftig allein weiterzuwachsen.

Kritik übt der Vorstand auch an der geplanten Führungsstruktur eines fusionierten Unternehmens. Ryan Cohen sollte nach der Übernahme den Chefposten übernehmen, was eBay ablehnt.

Gamestop hatte Anfang Mai ein Angebot unterbreitet, eBay für 56 Milliarden US-Dollar plus Übernahme der vorhandenen Schulden zu schlucken. Mit einer Marktkapitalisierung von knapp neun Milliarden US-Dollar ist Gamestop jedoch viel kleiner als eBay.

Die Finanzierung steht auf wackeligen Füßen: Gamestop will die Übernahme mit einem Kredit von 20 Milliarden US-Dollar und einer hohen Aktienverwässerung stemmen. Beide Säulen sind noch nicht gesichert.

eBay-Anlegern winkte im Gegenzug ein Kaufpreis deutlich über dem heutigen Marktwert. Dennoch rieten Berater dem Vorstand aufgrund der Risiken von einer Zusage ab, schreibt Pressler.

In der nächsten Runde könnte Gamestop das Angebot erhöhen oder eine feindliche Übernahme einleiten. Dazu erklärte sich Cohen bereits bei der Ankündigung Anfang Mai bereit.

Die geplante Aktienverwässerung ist nicht an das eBay-Angebot gekoppelt. Die Abstimmung könnte unabhängig stattfinden, um womöglich anderen Firmen Angebote zu unterbreiten. Die Erhöhung der eigenen Marktkapitalisierung hat bei Gamestop hohe Priorität.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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