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GitHub stellt Copilot-Abrechnung auf Flex-Modell um

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Felix Schmidt
Technologie - 18 Mai 2026

GitHub ändert zum 1. Juni sein Abrechnungsmodell für Copilot grundlegend. Alle kostenpflichtigen Einzeltarife bestehen künftig aus zwei Bestandteilen: festen Base Credits und einem dynamischen Flex-Kontingent. Letzteres passt GitHub an wirtschaftliche Faktoren wie Modellkosten an.

Bereits Ende April hatte der Dienstleister angekündigt, kostenlose Modelle aus den Copilot-Tarifen zu streichen. Die nun folgende Feinabstimmung versteht GitHub als Reaktion auf das Feedback der Community, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Viele Entwickler fragten sich, ob das Token-Kontingent in den Bezahltarifen nach der Umstellung auf verbrauchsbasierte Nutzung Anfang Juni ausreichen werde.

Das Flex-Kontingent erklärte GitHub mit den Worten: „Es passt sich an, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für KI verändern, einschließlich Modellpreisen, neuen Modellen und Effizienzverbesserungen.“ Die Base Credits hingegen, die sich direkt aus dem Abonnementpreis ergeben, bleiben stets gleich, so der Anbieter.

Das Flex-Kontingent gilt ab dem 1. Juni für die Tarife Pro und Pro+. Sobald Entwickler ihre Base Credits aufgebraucht haben, beziehen sie zusätzliche Token aus dem Flex-Pool. Beim Pro-Tarif addieren sich 1.000 Base Credits und ein aktuelles Flex-Kontingent von 500 Credits zu einer monatlichen Gesamtmenge von 1.500 AI Credits. Für Pro+ ergeben sich 7.000 AI Credits (3.900 Base plus 3.100 Flex).

Gleiches Abrechnungsschema verwendet der neue Max-Tarif, der ebenfalls im Juni startet. Er richtet sich an intensive Nutzer, kostet 100 US-Dollar pro Monat und umfasst 10.000 Base Credits sowie ein gleichwertiges Flex-Kontingent von weiteren 10.000 AI Credits.

Nach Ausschöpfung des Credit-Rahmens blockiert Copilot bis zum nächsten Abrechnungszeitraum alle Anfragen, die Credits benötigen. Bislang war ein automatischer Fallback auf ein günstigeres Modell möglich. Diese Möglichkeit entfällt mit dem neuen Tarifmodell.

Der Free-Tarif bleibt unverändert bestehen: Er bietet derzeit 50 Premium-Anfragen und 2.000 Code-Vorschläge pro Monat.

Nutzer der bisherigen monatlichen Tarife müssen nichts unternehmen – die Umstellung erfolgt automatisch. Jährliche Verträge laufen nach dem alten anfragenbasierten Preissystem weiter, jedoch mit höheren Multiplikatoren für teurere Modelle. Sie werden nicht auf das neue Modell umgestellt.

Mit diesem Schritt reagiert GitHub auf die wachsende Nachfrage nach flexibleren Abrechnungsmodellen für KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge. Entwicklercommunity und Analysten beobachten die Entwicklung aufmerksam.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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