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KI-Agent Openclaw ermöglicht einfache Robotersteuerung – Vibe-Coding im Praxistest

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Anna Müller
News - 21 Mai 2026

Ein KI-Experte hat mithilfe eines Openclaw-Agenten und der Methode des Vibe-Coding einen Roboterarm so konfiguriert, dass dieser Objekte erkennen und selbstständig greifen kann.

Der Journalist Will Knight vom Magazin Wired führte das Experiment mit einem handelsüblichen Roboterarm durch – und trainierte sogar ein weiteres KI-Modell für die Steuerung.

Bisher galt die Robotik, also die Entwicklung und Steuerung von Robotern, unter Programmierern als Königsdisziplin. Das könnte sich nun ändern.

„Künftig kann fast jeder in die Robotik einsteigen, was der wahre heilige Gral ist“, zitierte Wired Spencer Huang, den Sohn von Nvidia-Chef Jensen Huang.

Hintergrund: Nvidia arbeitet mit Forschern der UC Berkeley, der Carnegie Mellon University und Stanford an Wegen, wie KI-Agenten Roboter steuern können.

Die Forscher fanden heraus, dass nicht Claude oder ChatGPT, sondern Googles Gemini das beste KI-Modell für die Programmierung von Robotern ist.

Wie sich Openclaw-Agenten mit Vibe-Coding zur Steuerung von Robotern einsetzen lassen, testete Will Knight in der Praxis.

Zu diesem Zweck besorgte er sich den Roboterarm Lerobot SO-101 – ein Open-Source-Projekt von Hugging Face, das Experimente in der Robotik vereinfachen soll.

Der Lerobot besitzt zwei Arme: einen von einer Person gesteuerten Controller-Arm und einen Follower-Arm, der über eine Kamera verfügt und die Bewegungen nachbildet.

Über die händische Steuerung des Controller-Arms lässt sich ein KI-Modell trainieren – normalerweise ein komplizierter Prozess.

Knight versuchte zunächst selbst, den Roboterarm zu verbinden und zu kalibrieren, scheiterte jedoch an der Komplexität der manuellen Konfiguration.

Erst nachdem er Openclaw und die Codex-KI ein einfaches Programm erstellen ließ, funktionierten Verbindung und Kalibrierung problemlos.

Mithilfe eines KI-generierten Python-Skripts und verschiedener Bibliotheken gelang es ihm schließlich, den Arm so zu steuern, dass er einen roten Ball festhielt.

„Nettes Ergebnis, aber nicht gerade Terminator“, räumte Knight ein.

Im nächsten Schritt trainierte er über den Openclaw-Agenten ein KI-Modell, das die Steuerung des Arms komplett übernahm.

Ergebnis: Der Roboterarm erkannte vor ihm liegende Objekte und hob sie selbstständig auf – ohne manuelle Eingriffe.

Für Nvidias Spencer Huang liegt gerade in dieser einfachen Zugänglichkeit die Zukunft der Robotik.

„Gelingt es, Menschen die Steuerung von Robotern mit gesprochenen oder getippten Befehlen zu ermöglichen, ist das die kritische Freischaltung für Roboter in der Gesellschaft“, so Huang gegenüber Wired.

Der Test zeigt, dass KI-Agenten wie Openclaw die Einstiegshürde in die Robotik drastisch senken könnten.

Statt monatelanger Programmierarbeit reichen heute oft wenige Anweisungen an einen intelligenten Agenten, um komplexe Bewegungsabläufe zu realisieren.

Bleibt abzuwarten, wie sich die Technologie weiterentwickelt – und ob sie tatsächlich den Weg für breite Anwendungen in Industrie, Pflege oder Haushalt ebnet.

Das Experiment von Will Knight liefert jedenfalls einen vielversprechenden Vorgeschmack auf eine Zukunft, in der Roboter nicht mehr nur von Spezialisten gesteuert werden.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von t3n Magazin umgeschrieben.
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