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Heizlüfter sind nicht nur dann praktisch, wenn der Heizkörper nicht schnell genug warm wird. Sie eignen sich auch für Hobbykeller, Garagen oder Wohnwagen, wenn schnelle und punktuelle Wärme benötigt wird – etwa beim Wickeln oder Baden eines Babys oder bei einem Heizungsausfall. Die kabelgebundenen Geräte sind handlich und können beliebig ihren Standort wechseln, sofern eine Steckdose in der Nähe ist.
Der stern hat sich im Heizlüfter-Test sechs Modelle genauer angesehen und überprüft, bei welchen sich ein Kauf besonders lohnt.
Folgende Modelle wurden nicht selbst ausführlich getestet, sind aber in der Recherche aufgefallen.
Das Beste kommt in diesem Fall nicht zum Schluss, sondern vorab: Als Testsieger der stern-Kaufkosmos-Redakteurin setzt sich das Modell 714S von Dreo durch. Warum? Es ist schick, handlich und dennoch leistungsstark. Zudem lässt es sich einfach per Fernbedienung nutzen. Der Keramiklüfter lässt sich an unterschiedlichen Stellen platzieren: auf dem Regal, dem Boden oder auch dem Schreibtisch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair. Zwar ist der Stromverbrauch recht hoch, aber ein Heizlüfter soll sowieso nur für kurzzeitige, aber schnelle Wärme sorgen. Dafür ist das kleine, leise und ansehnliche Dreo-Gerät genau richtig.
Und: Es hat einen Eco-Modus, in dem weniger Strom verbraucht wird. Es lässt sich an wärmeren Tagen sogar im Schrank verstauen oder auch als Ventilator nutzen.
Allerdings: Jedes der getesteten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Der Turmventilator von Dreo verteilt die Wärme schnell und gleichmäßig und ist sicher, auch im Haushalt mit Kindern. Der Kippschutz funktioniert prima. Für alle, die weniger tief in die Tasche greifen möchten, sind auch die Modelle von Rowenta, Philips und Brandson prima geeignet. Manche kommen noch mit praktischen Extrafunktionen daher: Das Modell von Rowenta ist etwa für die Nutzung im Bad ausgelegt. Das teuerste Modell im Heizlüfter-Test, das Gerät von Dyson, kann auch als Ventilator und Luftreiniger eingesetzt werden und eignet sich zumal wegen des sehr schicken Designs als ganzjähriger Begleiter, dessen Preis durch die vielseitige Nutzung und die Qualität sicherlich angemessen ist.
Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests weiter unten.
Ich bin eine Frostbeule und mag es gar nicht, wenn die Heizung eine gefühlte Ewigkeit braucht, um den Raum zu erwärmen. Heizlüfter können eine gute Alternative sein, falls die Heizung zu lang benötigt, im Hobbykeller keine vorhanden ist oder sie mal ausfallen sollte. Wichtig ist mir dabei: Das Gerät sollte einfach zu bedienen sein, nicht nur punktuell für Hitze sorgen und nicht zu viel Strom verbrauchen. Gibt es so ein Modell überhaupt?
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Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Heizlüfter-Test ausgewählt.
Der erste Eindruck ist nicht entscheidend, aber auch nicht unwichtig. Im Test haben wir ihn folgendermaßen überprüft: Karton öffnen, Lieferumfang prüfen, Verarbeitung ansehen, mögliche Schäden ausschließen. Im zweiten Schritt wurden die Geräte angeschaltet. Bei Heizlüftern nicht selten: Welches Modell sondert einen unangenehmen Geruch ab beim Erhitzen?
Weitere Fragen des Tests: Gibt es unterschiedliche Stufen? Wie laut arbeiten die Heizlüfter? Das haben wir mit einem Schallpegelmessgerät festgehalten. Weiterhin haben wir die Geräte in puncto Design, Zubehör, Extrafunktionen, Leistung und Stromverbrauch hin überprüft. Für Letzteres wurde ein herkömmliches Strommessgerät zurate gezogen. Zudem wurde im Test überprüft, wann sich die Temperatur im Raum verändert hat. Das wurde mit einem herkömmlichen Thermometer und einem Timer aufgezeichnet. Sowohl Laufstärke als auch Temperaturunterschied wurden auf jeweils höchster Stufe ausprobiert. Nachfolgend die Einzelergebnisse.
Optik: Der kleinste und optisch auffälligste Heizlüfter im Test ist der Ganzraumlüfter von Dreo. Er hat ein modernes Design und wirkt im Vergleich zu den anderen Modellen nicht wuchtig oder klobig. Er kann sich ganz offen im Raum sehen lassen. Die Knöpfe am Gerät selbst sind sehr dezent, und auch die Fernbedienung ist minimalistisch und elegant gestaltet.
Handhabung: Ebenso minimalistisch wie mit der Optik verhält es sich mit der Handhabung: Es gibt ein Plus und ein Minus, um die Hitze zu regulieren. Die Temperatur lässt sich bei Bedarf auf dem Display ablesen oder verstecken. Von 5 bis 35 Grad ist das Einstellen möglich. Heißt: Das Gerät kann im Sommer auch als Ventilator dienen. Zudem gibt es drei Ventilatoreinstellungen. Der Heizlüfter kann sowohl horizontal als auch vertikal oszillieren und somit die Wärme oder den kalten Luftstrom im Raum verteilen.
Es gibt zudem eine Timer-Funktion. Beim Einschalten piept das Gerät kurz und kann dann via Fernbedienung oder am Display bedient werden. Das Gerät wird bei der Nutzung nicht heiß und schaltet sich ab, wenn es kippt. Das hat im Test zuverlässig funktioniert.
Leistung: Der kleinste Heizlüfter im Test ist einer der kraftvollsten: Das Gerät sondert direkt nach dem Einschalten starke Wärme ab und verteilt sie spürbar. Auf den niedrigeren Stufen ist das Dreo-Modell logischerweise etwas sparsamer. Zu Beginn hat der Keramiklüfter einen leichten Geruch verströmt, der allerdings schnell verflogen ist. Darüber hinaus arbeitet das Dreo-Modell trotz starker Leistung leise: Etwa 35 Dezibel hat das Messgerät auch auf höchster Heizstufe mit Oszillation angezeigt.
Im Test hat es aber für den schnellsten Temperaturanstieg gesorgt: Schon nach etwa drei Minuten war auf dem Thermometer ein Anstieg zu verzeichnen. Nach wenigen Minuten stieg die Temperatur nicht nur spürbar, sondern auch nachweisbar. Auf voller Leistung (2000 W) verbraucht es etwa 2 kWh, im Eco-Modus 1,2 kWh und auf niedriger Stufe 0,9 kWh. Im Vollmodus wären das bei einem Strompreis von 40 Cent/kWh etwa 80 Cent die Stunde. In den anderen beiden Modi etwa die Hälfte. Für den Dauereinsatz sind solche Geräte also nicht geeignet.
Fazit: Der Dreo-Ganzraum-Heizlüfter überzeugt im Test voll und ganz. Er ist kompakt, stabil, ansehnlich, einfach zu bedienen und vielseitig einsetzbar – sowohl im Winter als auch im Sommer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dafür sehr fair. Zudem weist das Gerät einen Eco-Modus auf, in dem es gleichmäßig und sparsam für Wärme sorgt.
Optik: Anders als das kleinere getestete Modell von Dreo ist der Turmheizlüfter der US-Marke wuchtig, aber nicht schwer. Dennoch wirkt er stabil. Er wird nach oben hin schmaler und ist mit ca. 76 Zentimetern einer der höchsten Heizlüfter im Test. Er hat eine Einbuchtung, die sich prima zum Tragen des Gerätes eignet. Er macht einen hochwertigen Eindruck und kommt mit Fernbedienung.
Handhabung: Bedienen lässt sich der Turmheizlüfter selbstverständlich auch am Gerät selbst mit einem Touch-Display. Egal, ob dort oder via Fernbedienung: Die Handhabung ist klar verständlich und einfach. Mit Plus oder Minus lassen sich die Stufen regeln, zudem ist einstellbar, ob sich das Gerät während des Heizens drehen soll, um die Hitze dadurch gleichmäßiger zu verteilen. Außerdem gibt es eine Timer-Funktion. Positiv: Der Kippschutz funktioniert sehr zuverlässig, und das Gerät schaltet sich bei einem hohen Kippwinkel bereits ab.
Leistung: Der Hersteller wirbt mit „zwei Sekunden Sofortwärme“ und einem „flüsterleisen Betrieb“. Tatsächlich sondert der Dreo-Heizlüfter 718 direkt nach dem Einschalten eine spürbare Wärme ab, die sich schnell verteilt, sofern die Drehung auch eingeschaltet ist. Zumindest auf höchster Stufe. Auf den niedrigeren Stufen ist sie logischerweise deutlich schwächer zu spüren. Auch das zweite Versprechen kann der Hersteller einlösen: Das Gerät arbeitet sehr leise und ist auch auf höchster Stufe kaum hörbar. Es ist etwas leiser als das andere Dreo-Modell.
Ebenso wie beim oben vorgestellten Dreo-Lüfter verhält es sich mit dem Stromverbrauch. Auch hier gibt es einen Eco-Modus, der den Verbrauch halbiert. Wiederum ähnlich: Beim Start liegt ein leichter Geruch von Verbranntem in der Luft, der allerdings schnell verfliegt. Im Heizlüfter-Test brauchte der Turmventilator minimal länger, um für einen Temperaturanstieg zu sorgen: etwas mehr als drei Minuten.
Fazit: Der größere Heizlüfter von Dreo ist ein solides Gerät, das den Raum nach kurzer Zeit gleichmäßig erwärmen kann. Es hat eine ansehnliche, moderne Optik und eine leicht verständliche Handhabung. Zudem ist es leistungsstark. Es schneidet im Heizlüfter-Test ähnlich positiv ab wie das kleinere Ganzraum-Modell. Auch der Turmlüfter kann für Temperaturen von 5 bis 35 Grad Celsius sorgen und ist damit vielseitig einsetzbar. Allerdings ist er deutlich sperriger und teurer. Er lässt sich aber leicht tragen und ist trotz des geringen Gewichts stabil.
Optik: Der Heizlüfter von Rowenta erinnert im ersten Moment an eine Musikbox: Der kleine schwarz-graue Kasten hat nämlich einen Deckel, der beim Aufklappen Zugang zum Regler verschafft. Damit lässt sich jedoch keine Musik abspielen, sondern die Temperatur regeln. Als einziges Modell im Heizlüfter-Test lässt es sich nicht mit einer Fernbedienung steuern. Das Design ist schlicht und funktional. Das Gerät zeigt allerdings die Temperatur nicht an.
Handhabung: So schlicht wie das Design gehalten ist, ist auch die Handhabung. Hier gibt es nichts misszuverstehen: Mit dem rechten Regler lässt sich die Temperatur einstellen und reicht von kalt über Eco bis hin zu warm. Links lässt sich der Luftstrom regeln. Auch hier gibt es eine schwache, eine Eco- sowie eine Turbo-Einstellung. Eine Oszillation ist bei diesem Modell nicht möglich.
Leistung: Im Vergleich zu den oben vorgestellten Modellen von Dreo wird der Rowenta-Heizlüfter etwas langsamer warm. Zudem verteilt sich die Wärme nicht direkt, da sich das Gerät nicht drehen oder bewegen kann. Allerdings sondert es auch keinen Geruch ab, auch nicht bei der Erstnutzung. Es ist deutlich lauter als die oben vorgestellten Lüfter und sorgt im stärksten Modus für eine Lautstärke von etwa 44 Dezibel. Und: Es hat über sechs Minuten gedauert, bis ein erster Temperaturanstieg zu verzeichnen war. Das mag an der fehlenden Oszillation liegen. In puncto Stromverbrauch liegt es mit 2,4 kWh auf höchster Stufe etwas über den Dreo-Modellen. Im Eco-Modus kann es den Stromverbrauch aber halbieren. Das wären im Max-Modus also fast 96 Cent pro Stunde, im geringen Modus um die 48 Cent.
Fazit: Für alle, die schnelle und punktuelle Wärme, etwa im Bad nach dem Baden oder Duschen, wünschen, ist der Rowenta-Keramikheizlüfter sicher eine gute Wahl. Es macht dem Gerät nichts aus, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist, da das Display mit einem Deckel geschützt ist. Zudem lässt es sich am Griff prima tragen und ist durch sein geringes Gewicht und die Maße praktisch platzierbar. Es macht einen stabilen Eindruck, und der Kippschutz funktioniert ebenfalls. Positiv: Als einziges Modell ist es vergleichsweise nachhaltig verpackt und kommt ohne Plastik im Karton aus. Es ist etwas lauter als die oben genannten Modelle, und es fehlt die Oszillation. Um das Badezimmer beim Baden oder Wickeln des Babys aufzuwärmen, ist es aber eine prima Wahl.
Optik: Funktional, minimalistisch und schick ist der Heizlüfter von Philips. Auffällig ist das schwarz glänzende Display, das oben am Gerät angebracht ist. Allerdings: Ist es ausgeschaltet, ist die Schaltfläche noch nicht zu sehen. Der Heizlüfter hat einen Tragegriff und ist sehr stabil.
Handhabung: Den Philips-Heizlüfter steuert man sowohl am Gerät selbst als auch mithilfe einer App. Nachdem er an den Strom angeschlossen wurde, piept er und lässt sich bedienen: Einstellbar sind Temperatur, Drehung und Luftstrom. Zudem wird die Temperatur auf dem Display angezeigt.
Leistung: Etwas langsamer als die Modelle von Dreo und ähnlich schnell wie Rowenta wird das Philips-Modell warm. Nach etwa sechs Minuten war ein Temperaturanstieg zu verzeichnen. Das kann daran liegen, dass es für kleinere Räume ausgelegt ist. Zudem lässt sich eine 60-Grad-Oszillation einstellen, um die Wärme zu verteilen. Der Turmheizlüfter kann für eine Temperatur von bis zu 37 Grad Celsius sorgen. Der Stromverbrauch lag ähnlich hoch wie bei den Modellen von Dreo: umgerechnet bei etwa 80 Cent die Stunde. Durch KI-Technologie und Timer soll sich der Stromverbrauch aber halbieren lassen. Das kann in der App eingestellt werden.
Fazit: Das Gerät von Philips ist schick und solide. Es tut, was es soll, und arbeitet zuverlässig. Zwar lässt es sich nicht so weit drehen wie andere Modelle oder bietet Extrafunktionen, aber es wird schnell warm und kann für hohe Temperaturen sorgen. Das gilt aber nur für Räume bis 20 Quadratmeter. Allerdings funktionierte der Kippschutz im Test nicht einwandfrei, der Heizlüfter hat sich erst bei einem geringen Winkel abgeschaltet.
Optik: Der günstigste Heizlüfter im Test zeigt sich schick: Das kompakte Brandson-Modell sieht elegant und modern aus. Der Keramikheizlüfter ist vergleichsweise leicht, dadurch aber etwas kippeliger als die anderen Heizlüfter im Test. Als einziges Modell hat es kein Touch-Display oder Regler, sondern klassische Knöpfe. Zudem kann das Gerät via Fernbedienung gesteuert werden.
Handhabung: Der Heizlüfter von Brandson funktioniert im Grunde wie die anderen Modelle im Test: Es gibt ein Plus und ein Minus, um die Wärme zu regulieren. Auch ein Timer sowie eine leichte Oszillation sind möglich. Anders als bei den anderen Geräten im Heizlüfter-Test: Zuvor muss ein roter Schalter an der Rückseite des Geräts betätigt werden, um es bedienen zu können. Es leuchtet dann blau. Zudem zeigt das Display die Temperatur, die passgenau eingestellt werden kann.
Leistung: Das Brandson-Modell erzeugt etwas langsamer Wärme, als es die Dreo-Modelle können: Etwa fünf Minuten hat es gedauert, bis das Thermometer reagiert hat. Zudem dreht es sich deutlich weniger. Dadurch verteilt sich die Hitze schlechter. Das günstigste Modell ist auch vergleichsweise laut: Auf Maximalstufe hat das Schallmessgerät etwa 44 Dezibel gemessen. Positiv: Es verbrauchte am wenigsten Strom im Test. Auf maximaler Stufe zeigte der Strommesser eine Kostenprognose von 67 Cent pro Stunde an.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem soliden Heizlüfter ist, bei dem man nicht allzu tief in die Tasche greifen muss und der keinen allzu hohen Stromverbrauch hat, ist mit dem Modell von Brandson gut bedient. Es kann alles, was ein gutes Modell können sollte, sorgt für schnelle, ausreichende Hitze, dünstet keinen Geruch aus und bietet genügend Sicherheit.
Optik: Der teuerste Heizlüfter im Test ist auch der schickste: Der Purifier Hot+Cool Gen1 HP1 Luftreiniger mit Heizfunktion ist kein klassischer Heizer, wie der Name bereits verrät. Er ist ein Luftreiniger mit Heiz- und Kühlfunktion. Ein 3-in-1-Gerät also. Auffällig ist der große Bogen. Generell zählt das Gerät zu den zwei größten im Heizlüfter-Test. Es ist standfest, lässt sich drehen und kippen und wirkt sehr hochwertig. Auch die Fernbedienung macht einen edlen Eindruck. Zudem ist das Dyson-Modell das schwerste und daher sehr standfest.
Handhabung: Der Dyson Purifier lässt sich nicht am Gerät selbst steuern, sondern nur via Fernbedienung oder App. Nach dem Anschließen an den Strom muss allerdings ein Knopf am Gerät betätigt werden, damit es startet und das Display zu sehen ist. Darauf zu erkennen: Temperatur, Luftstromstärke sowie der PM-Wert. Dieser steht für „Particulate Matter“ und beschreibt die Konzentration von Feinstaub in der Luft. Mit einem Klick auf das Infosymbol auf der Fernbedienung lassen sich auch noch andere Ansichten darstellen.
Leistung: Anders als die beiden Dreo-Modelle sorgt es nicht direkt beim Anschalten für Wärme, allerdings: Der Dyson-Heizlüfter verteilt die Hitze spürbar am besten. Es dauert ein paar Sekunden, dann ist eine angenehme, gleichmäßig verteilte Wärme zu spüren. Schon nach drei Minuten zeigte das Thermometer einen ersten Anstieg. Es kann außerdem kalte Luft verströmen und reinigt während des Erwärmens oder Kühlens die Luft. Auf voller Heiz- sowie Luftstromstufe verbraucht das Gerät ähnlich viel Strom wie die anderen Modelle. Allerdings: im Standby-Modus kaum. Ist der Raum also aufgeheizt oder gekühlt, arbeitet das Gerät leise und sparsam und ist für den längeren Gebrauch besser geeignet als die anderen reinen Heizlüfter, ist dafür aber auch ausgelegt.
Fazit: Es ist schwierig, das Gerät mit den anderen zu vergleichen, da es auch als Luftreiniger fungiert. Wer bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt mit dem Dyson-Heizlüfter aber ein hochwertiges, schickes, sehr funktionales und praktisches Gerät, das sehr gut verarbeitet und durchdacht ist. Es kann das ganze Jahr über in der Wohnung stehen – sofern genügend Platz vorhanden ist. Es verbraucht im Automodus wenig Strom und lässt sich zielgenau einstellen.
Sehr günstig kommt der Heizlüfter von Güde daher. Er soll sich laut Bewertungen und Tests prima tragen und sehr einfach bedienen lassen. Leider ist das kompakte Modell nicht rotierbar und kann daher die Wärme nicht allzu gut verteilen. Auch die Heizleistung wird als weniger effektiv als bei anderen Modellen beschrieben. Allerdings könne das Gerät für schnelle und gezielte Wärme sorgen und ist dabei besonders sicher. Dieses Modell ist für alle geeignet, die schnelle Wärme möchten und nicht allzu viel Wert auf eine schicke Optik oder Extrafunktionen legen.
Als gut und günstig wird auch der Tristar Keramik-Elektroheizlüfter in Bewertungen und Tests beschrieben. Er kann rotieren, weist ausreichend Sicherheitsmaßnahmen auf und soll effektiv heizen können – und das für einen vergleichsweise geringen Preis. Der Heizlüfter kommt ohne Fernbedienung und kann am Gerät durch zwei Regler gesteuert werden. Er kann sowohl kalte als auch warme Luft verströmen. Allerdings ist er laut Hersteller etwas lauter als die Modelle aus dem Heizlüfter-Test.
Dieser Heizlüfter soll laut Hersteller besonders leise arbeiten: mit einer Lautstärke von 34 dB. Der Qexreed Heizlüfter bietet dabei alles, was ein praktisches Gerät können sollte. Er soll sich leicht tragen lassen, lässt sich via Display und Fernbedienung steuern und soll eine schnelle Wärme erzeugen. In den Bewertungen wird zudem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt. Plus: Das Gerät soll vergleichsweise sparsam arbeiten, besonders im Eco-Modus.
Wer auf der Suche nach einem kompakten, zuverlässigen, leisen und günstigen Gerät ist, ist mit dem Heizlüfter von Aeco ebenfalls gut bedient. Er lässt sich stufenlos einstellen und mit einem Drehregler bedienen. Er ist das leichteste Modell im Vergleich. Laut Käuferinnen und Käufern heizt es Räume schnell auf, ist dabei unkompliziert zu bedienen und vergleichsweise sparsam.
Im Test hat sich gezeigt, dass Heizlüfter am effektivsten heizen, wenn sie eine Leistung von etwa 2000 Watt aufweisen. Darunter dauert es meist länger, bis ein Raum aufgeheizt wird, was sich auch im Stromverbrauch widerspiegeln kann.
Heizlüfter sind tatsächlich nicht für den Dauereinsatz gedacht, da sie in der Regel einen hohen Stromverbrauch haben. Die Stiftung Warentest schreibt dazu 2022: „Eine Betriebsstunde kostet pro Gerät knapp 70 Cent Strom.“ Mittlerweile gibt es aber viele Geräte, wie einige in unserem Heizlüfter-Test, die einen Eco-Modus haben und mit diesem sparsamer laufen. Dennoch wird empfohlen, mit einem solchen Gerät gezielt und punktuell nach Bedarf Räume zu beheizen.
Die Stiftung Warentest hat zuletzt keine Heizlüfter getestet, verweist auf ihrer Website aber auf einen aktuellen Test ihrer britischen Partnerorganisation Which, die im Oktober 2025 unterschiedliche Modelle unter die Lupe genommen hat. Allerdings wurden dort hierzulande weniger bekannte Modelle getestet. Testsieger wurde der Logik L20THW22 Portable Ceramic Fan Heater, der nicht mehr erhältlich ist. Auf den nachfolgenden Rängen landeten Modelle von Dyson, einer davon ist wie im stern-Test ein Luftreiniger.
Quellen: Stiftung Warentest / Which
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