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Munz zu russischen Angriffen: Heftige Kämpfe im Sommer erwartet

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Anna Müller
Politik - 18 Mai 2026

Der Militärexperte und Oberst a.D. Wolfgang Munz warnt vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine in den kommenden Monaten. In einer aktuellen Analyse prognostiziert er für den Sommer 2024 „heftige Kämpfe“ an der Frontlinie. Russland bereite sich nach der gescheiterten schnellen Offensive auf eine neue Phase des Abnutzungskrieges vor, sagte Munz gegenüber dem Nachrichtenportal Stern.

Moskau setze verstärkt auf Artillerie und Luftangriffe, um ukrainische Stellungen systematisch zu zerschlagen. „Die Russen haben ihre Taktik geändert: Statt Blitzkriegen setzen sie auf Materialschlachten“, so der Experte. Die ukrainische Armee leide unter Munitionsmangel und personellen Engpässen, was die Verteidigung erschwere. Westliche Waffenlieferungen kämen nur langsam an.

Munz betonte, dass der Sommer traditionell eine kampfintensive Jahreszeit sei. „Sobald der Boden trocken ist, werden beide Seiten zu offensiven Operationen übergehen.“ Die Ukraine müsse zudem mit verstärkten russischen Raketenangriffen auf die Energieinfrastruktur rechnen. Das Ziel des Kremls sei es, die ukrainische Bevölkerung zu demoralisieren und die Wirtschaft lahmzulegen.

Gleichzeitig zeigte sich der Oberst skeptisch gegenüber schnellen ukrainischen Gegenoffensiven: „Ohne ausreichende Luftunterstützung und gepanzerte Fahrzeuge wird ein Durchbruch schwer möglich sein.“ Er verwies auf die hohen Verluste der ukrainischen Streitkräfte bei früheren Vorstößen. Eine realistische Strategie sei, die russischen Angriffe abzunutzen und auf Zeit zu spielen.

Abschließend forderte Munz von der deutschen Regierung ein klares Bekenntnis zur Militärhilfe: „Wir dürfen die Ukraine nicht im Stich lassen. Jede Verzögerung kostet Menschenleben.“ Ohne kontinuierliche Unterstützung drohe ein Stellungskrieg, der beide Seiten ausblute. Der Sommer 2024 werde zum Schicksalssommer für die Ukraine, so der Experte.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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