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Sohn von Mango-Gründer festgenommen: Totschlagverdacht nach Vatertod

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Jonas Fischer
Gesellschaft - 19 Mai 2026

Knapp eineinhalb Jahre nach dem Tod von Isak Andic, dem Gründer des spanischen Modekonzerns Mango, haben Ermittler dessen Sohn festgenommen. Jonathan Andic wurde in Barcelona in Gewahrsam genommen, wie der staatliche TV-Sender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten. Ein Polizeisprecher bestätigte die Festnahme auf Anfrage.

Isak Andic war am 14. Dezember 2024 bei einem Familienausflug im Montserrat-Gebirge, rund 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona, in den Tod gestürzt. Der 71-Jährige starb damals. Zunächst gingen die Behörden von einem Unfall aus. Im weiteren Verlauf der Untersuchungen wurden jedoch Zweifel laut, und der Sohn des Gründers geriet in den Fokus der Ermittlungen.

Jonathan Andic war nach bisherigen Erkenntnissen der katalanischen Polizei Mossos d’Esquadra die einzige Begleitperson, als der Mango-Gründer rund 150 Meter in die Tiefe stürzte. Dem 44-Jährigen wird nun Totschlag vorgeworfen, berichtete RTVE. Der Verdächtige soll noch am Dienstag dem Untersuchungsrichter in Barcelona vorgeführt werden. Dieser könnte Untersuchungshaft anordnen oder den Verdächtigen unter Auflagen freisetzen.

Familienvertreter teilten der Nachrichtenagentur Europa Press mit, Jonathan Andic habe am Dienstagvormittag bereits eine erste Aussage gemacht. Wegen der Geheimhaltung des Verfahrens könne man keine weiteren Angaben machen, hieß es weiter. Man arbeite aber eng mit den Behörden zusammen.

Der Fall wirft neue Fragen auf: War der Tod des Milliardärs wirklich ein Unfall? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Familie zeigt sich kooperativ, doch die Vorwürfe wiegen schwer. Der Richter muss nun entscheiden, ob der Sohn in Untersuchungshaft kommt.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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