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US-Wirtschaftsbosse: Welche Deals sie (nicht) einfädeln

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Laura Weber
Wirtschaft - 18 Mai 2026

US-Wirtschaftsbosse stehen vor einem Dilemma: Während sie auf dem Papier von Steuersenkungen und Deregulierung profitieren, scheuen viele öffentliche Großinvestitionen. Die Unsicherheit über die Handelspolitik der neuen Regierung lähmt langfristige Planungen. Konzerne wie Apple und Tesla halten Milliarden in der Bilanz zurück, statt in neue Fabriken zu investieren.

Ein zentraler Streitpunkt sind die Importzölle, die Washington erneut erhöhen will. „Wir können nicht planen, wenn die Rahmenbedingungen sich alle drei Monate ändern“, zitiert ein Insider einen Vorstandsvorsitzenden eines großen Technologieunternehmens. Die Folge: Statt neuer Werke in den USA entstehen zunächst Lagerhallen, um Waren vor Zollschranken zu sichern.

Hinzu kommt die Unsicherheit bei Fusions- und Übernahmeplänen. Die Kartellbehörden unter der neuen Leitung blockieren etliche Deals, die in den Vorjahren noch durchgewunken worden wären. Besonders betroffen sind Zusammenschlüsse im Pharmasektor und bei Energieunternehmen. „Das Investitionsklima ist frostiger, als die Börsenkurse vermuten lassen“, warnt eine Wirtschaftsprüferin mit Bezug zu mehreren Fortune-500-Konzernen.

Doch es gibt auch Ausnahmen: Firmen, die direkt von Rüstungs- oder Infrastrukturausgaben profitieren, legen kräftig zu. Boeing und Lockheed Martin verzeichnen Rekordaufträge. Gleichzeitig wächst die Kritik an den Subventionspaketen. „Nicht alle Deals sind gleich – die einen werden gefördert, die anderen stranguliert“, erklärt ein Investmentbanker, der anonym bleiben möchte. Das führe zu einer Zweiteilung der Wirtschaft.

Analysten erwarten, dass die Zurückhaltung bei Megadeals mindestens bis zur Jahresmitte anhalten wird. Erst wenn sich die Handelspolitik klarer abzeichnet, werden die US-Wirtschaftsbosse wieder größere Risiken eingehen. Bis dahin bleibt die Devise: abwarten, Lobbyarbeit betreiben und Hügel erklimmen, statt den Berg zu stürmen.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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