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Sicherheitsforscher haben in VMware Fusion eine Schwachstelle entdeckt, die es Angreifern unter bestimmten Bedingungen ermöglicht, sich Root-Rechte auf dem macOS-System zu verschaffen. Die Entwickler haben die Lücke in der aktuellen Version 26H1 geschlossen.
Die als hoch eingestufte Sicherheitslücke (CVE-2026-41702) beruht auf einer Race-Condition (TOCTOU – Time-of-Check to Time-of-Use) in einer SETUID-Binärdatei. Angreifer können dabei die kurze Zeitspanne zwischen der Prüfung und der Nutzung einer Ressource ausnutzen, um diese zu manipulieren.
Durch diese Manipulation können sich Angreifer auf nicht näher spezifiziertem Weg Root-Rechte verschaffen und anschließend mit hoher Wahrscheinlichkeit die vollständige Kontrolle über das System erlangen. Als Voraussetzung für einen erfolgreichen Angriff müssen Angreifer jedoch bereits auf dem System authentifiziert sein.
Betroffen ist die Version 25H2 von VMware Fusion. Nach Angaben der Entwickler behebt die Version 26H1 die Sicherheitslücke vollständig. Nutzer sollten daher umgehend auf die aktuelle Version aktualisieren.
Bislang liegen keine Berichte über tatsächliche Angriffe vor, die diese Schwachstelle ausnutzen. Dennoch raten Sicherheitsexperten zur zeitnahen Installation des Updates.
VMware Fusion ist eine Software zur Virtualisierung von Betriebssystemen unter macOS. Die Schließung dieser Sicherheitslücke unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Updates, um Systeme vor potenziellen Privilege-Escalation-Angriffen zu schützen.
