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Schwesig gibt Fehler zu – ‚Wir haben Fehler gemacht‘

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Jonas Fischer
Politik - 18 Mai 2026

Manuela Schwesig hat in einer Pressekonferenz eingeräumt, dass sie und ihre Landesregierung in der Corona-Krise Fehler gemacht haben. „Wir haben Fehler gemacht“, sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag in Schwerin. Sie bezog sich dabei vor allem auf die Kommunikation von Maßnahmen und die mangelnde Transparenz bei Entscheidungen.

Die Kritik an ihrer Rolle war zuletzt auch innerhalb der SPD lauter geworden. Schwesig räumte ein, dass sie manche Entscheidungen nicht ausreichend erklärt habe. „Das nehme ich mir sehr zu Herzen. Wir müssen künftig besser zuhören und unsere Schritte verständlicher machen“, so die 48-Jährige weiter. Insbesondere die Schulschließungen und die Impfpriorisierung hätten für Unmut gesorgt.

Oppositionspolitiker warfen Schwesig vor, zu spät zu reagieren. Der CDU-Fraktionschef im Landtag sagte, das Eingeständnis komme „viel zu spät“ und sei angesichts der schweren Folgen für Familien und Unternehmen nicht ausreichend. Die Grünen forderten konkrete Personal- und Strukturreformen im Gesundheitsministerium.

Schwesig versprach, die Fehleranalyse fortzusetzen und einen Bürgerdialog zu starten. „Ich will, dass die Menschen verstehen, warum wir bestimmte Dinge tun – und dass sie uns auch künftig vertrauen können.“ Die Regierung werde noch im März einen Maßnahmenkatalog vorlegen, der mehr Transparenz und Beteiligung vorsieht.

Ob das Eingeständnis ausreicht, um das ramponierte Vertrauen wiederherzustellen, bleibt fraglich. Experten sehen vor allem in der mangelnden Einbindung von Kommunen und Betrieben ein Grundproblem. Schwesig kündigte an, künftig eng mit den Landräten und Wirtschaftsverbänden zu kooperieren. Der Druck aus den eigenen Reihen hält jedoch an.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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