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US-Importverbot: FCC erlaubt Router- und Drohnen-Updates bis 2029

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Sarah Hoffmann
Technologie - 18 Mai 2026

Die US-Kommunikationsaufsicht FCC erlaubt nun doch, dass vom Routerverbot und dem Importverbot für Drohnen betroffene Geräte bis zum 1. Januar 2029 Software- und Firmware-Updates erhalten dürfen. Zur Begründung heißt es, dies solle „Schäden für US-Verbraucher abmindern“. Die Entscheidung folgt auf einen Vorschlag des Elektronikverbandes CTA (Consumer Technology Association), der Ende April in einem Brief an die FCC eine längere Update-Versorgung gefordert hatte, um zu verhindern, dass bei Privathaushalten und Unternehmen ununterstützte Technik im Einsatz bleibt.

Das Routerverbot hatte die FCC Ende März überraschend verhängt. Demnach ließ die Behörde ab sofort keine neuen Router für den Verbrauchermarkt mehr zu, sofern diese nicht in den USA hergestellt werden. Da solche Router nicht existieren, handelte es sich de facto um ein umfassendes Verbot. Bereits genehmigte Modelle durften weiterverkauft und genutzt werden, sollten aber nur noch bis März 2027 Sicherheitsupdates erhalten. Die FCC begründete dies mit einem „inakzeptablen Risiko für die nationale Sicherheit“. Netgear sicherte sich später eine Ausnahmegenehmigung, obwohl die Voraussetzungen nicht erfüllt waren.

Bereits im Dezember hatte die FCC faktisch den Import bestimmter neuer ausländischer Drohnen untersagt. Die Zulassungsbehörde setzte damals verschiedene Flugdrohnen und -teile ausländischer Hersteller wie DJI und den chinesischen Wettbewerber Autel auf eine „Covered List“. Diese schwarze Liste umfasst Kommunikationsprodukte und -dienste, die ein „inakzeptables Risiko“ für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Die gelisteten Drohnen dürfen nicht mehr in den USA betrieben und daher nicht mehr eingeführt werden.

Mit der aktuellen Änderung dürfen die Hersteller nun auch für diese Drohnen zumindest länger Updates bereitstellen. Die FCC verzichtete auf eine konkrete Begründung für die Fristverlängerung, die weit über das ursprünglich geplante Ende 2027 für Router hinausgeht. Branchenvertreter hatten mehrfach auf die Sicherheitsrisiken veralteter Firmware hingewiesen, die durch das ursprüngliche Verbot entstanden wären.

Die Entscheidung markiert eine deutliche Kehrtwende der FCC, die zuvor mit strikten Import- und Nutzungsverboten auf angebliche Sicherheitsbedenken reagiert hatte. Verbraucher und Unternehmen, die bereits betroffene Geräte besitzen, profitieren nun von einem nahtlosen Update-Support bis Ende 2028 – ein Zeitfenster, das die Umstellung auf alternative Produkte erleichtern soll. Weitere Ausnahmen oder Klarstellungen für einzelne Hersteller sind nicht ausgeschlossen.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
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