Das heise-Seminarhaus im Osten Hannovers dient seit Jahren als Austragungsort für Seminare und Besprechungen. Bislang basierte die Netzwerkanbindung auf Koaxial-Ethernet-Adaptern, da das Gebäude zuletzt in den frühen 1990er Jahren renoviert wurde und keine dedizierte Netzwerkverkabelung besitzt.
Dies änderte sich schlagartig, als wir im Zuge der Glasfaser-Installation die alte Telefonanlage abschalteten und feststellten, dass sämtliche Telefonleitungen im Haus achtadrig sind – baugleich mit typischen Netzwerkkabeln.
Diese Leitungen reaktivieren wir nun, um stabile Gigabit-Verbindungen zu schaffen. Die Access Points werden damit schneller und zuverlässiger angebunden als mit den bisherigen Koax-Adaptern. Gleichzeitig rüsten wir das Netzwerk mit Fritz-Repeatern der neuesten Generation auf.
Die alten Geräte wandern in die oberen Etagen, wo generell weniger Datenverkehr herrscht. So optimieren wir die Auslastung und verlängern die Lebensdauer der Hardware.
Ein begleitendes Video auf Heise Online zeigt detailliert die Umsetzung und die erzielten Geschwindigkeiten. Das Projekt demonstriert, dass vorhandene Infrastruktur oft unterschätzt wird und mit geringem Aufwand modernen Anforderungen genügen kann.
