Massenhaft „Penisfische“ an Argentiniens Küste: Ursachen und Folgen

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Laura Weber
Gesellschaft - 22 Mai 2026

An der Küste Argentiniens sind in den vergangenen Tagen tausende sogenannte „Penisfische“ angespült worden. Die seltsam anmutenden Kreaturen bedecken teilweise kilometerweit die Strände und sorgen für Aufsehen bei Anwohnern und Touristen. Biologen sprechen von einem ungewöhnlichen, aber natürlichen Phänomen.

Bei den Tieren handelt es sich um den marinen Wurm Urechis caupo, der aufgrund seiner länglichen, rosafarbenen Form umgangssprachlich als „Penisfisch“ bezeichnet wird. Die Würmer leben normalerweise in tiefen Sandschichten unterhalb der Gezeitenzone. Starke Meeresströmungen und Stürme hätten die Tiere nun an die Oberfläche gespült, erklären Experten der Universität Buenos Aires.

„Es ist ein Phänomen, das wir alle paar Jahre beobachten, wenn besondere Wetterbedingungen herrschen“, zitiert die lokale Presse einen Meeresbiologen. Die Tiere seien für den Menschen ungefährlich, könnten jedoch in großen Mengen verrotten und einen unangenehmen Geruch verursachen. Die Behörden haben damit begonnen, die Strände zu säubern, um Touristen und Anwohner nicht zu belästigen.

In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Fotos und Videos der angespülten „Penisfische“, die teils verwunderte, teils amüsierte Reaktionen hervorrufen. Einheimische berichten, dass die Tiere in einigen Regionen als Köder beim Angeln oder sogar als Delikatesse verwendet werden. In Asien gelten sie als teure Spezialität.

Die Wissenschaftler beobachten die Entwicklung genau. Sie sehen keinen direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel, weisen aber darauf hin, dass extreme Wetterereignisse zunehmen könnten. Die nächsten Tage werden zeigen, ob weitere Massenanspülungen folgen oder ob sich die Küste wieder normalisiert. Die Strandbesucher werden vorerst gebeten, Bereiche mit vielen Tieren zu meiden.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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