Forscher-Todesfälle: Apple-Chips bald von Intel – Microsoft unter Druck

3 minutes reading View : 1
Avatar-Foto
Felix Schmidt
Technologie - 18 Mai 2026

Elf tote oder vermisste Wissenschaftler in den USA befeuern Spekulationen über ein mögliches Muster. Eine statistische Betrachtung der Mitarbeiterzahlen betroffener Organisationen zeigt jedoch, dass solche Häufungen im Rahmen des Erwartbaren liegen. Die Intuition trügt, nicht die Zahlen. Gleichzeitig haben sich Apple und Intel offenbar auf eine Fertigung von Apple-Chips durch Intel geeinigt, was die Intel-Aktie steigen lässt. Ein großer Hedgefonds hat zudem seine langjährige Microsoft-Beteiligung drastisch reduziert – aus Sorge vor KI-bedingten Veränderungen der Softwarebranche.

Auf Social-Media-Plattformen kursieren seit Monaten Listen mit elf Fällen von Wissenschaftlern, die unter ungeklärten Umständen starben oder verschwanden. Vier dieser Fälle sind als Tötungsdelikte oder Suizide eingestuft, die anderen als natürliche Todesfälle oder Vermisstenmeldungen. Die Frage nach einem Zusammenhang stellt sich, doch die Fälle verteilen sich über mehrere Jahre, verschiedene Bundesstaaten und unterschiedliche Einrichtungen – ein statistisches Muster ist nicht erkennbar.

Die fehlende Verbindung zwischen den Fällen untergräbt jede Verschwörungstheorie. Weder zeitliche noch geografische oder institutionelle Gemeinsamkeiten stützen die These einer gezielten Aktion. Die vermeintliche Häufung ist bei Betrachtung der Gesamtzahl der in diesen Feldern tätigen Forscher statistisch normal, wie Experten betonen.

Intel könnte künftig wieder Apple-Chips produzieren: Das Wall Street Journal berichtet von einer vorläufigen Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen. Die US-Regierung, die Intel unter Trump teilverstaatlicht hat, soll eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben. Der Deal würde der Chipherstellung in den USA einen Schub geben.

Bisher fertigt ausschließlich TSMC in Taiwan die Apple Silicon-Chips. Taiwans Experten rechnen jedoch damit, dass TSMC trotz des Intel-Deals mit Abstand größter Chiplieferant für Apple bleibt. TSMC habe weiterhin Vorsprünge bei entscheidenden Faktoren der Halbleiterproduktion, heißt es.

Der britische Hedgefonds TCI reduzierte seinen Microsoft-Anteil von zehn auf ein Prozent des Portfolios. Grund seien wachsende Zweifel am bisherigen Geschäftsmodell der Softwarebranche im KI-Zeitalter. Übernimmt KI künftig Aufgaben, für die Unternehmen bislang Lizenzen bezahlen, gerät die nutzerbasierte Abrechnung unter Druck – unter dem Schlagwort „KI frisst Software“ wird dieses Szenario an der Wall Street diskutiert.

Diese Entwicklung trifft Microsoft zu einem Zeitpunkt, an dem das Open Document Format (ODF) vor 20 Jahren die entscheidende ISO-Abstimmung passierte. Damals als technisches Detail abgetan, rückt die Frage digitaler Souveränität und Plattformabhängigkeit wieder in den Fokus. Proprietäre Binärformate wie DOC, XLS und PPT galten lange als Industriestandard; ODF eröffnete neue Wege für Langzeitarchivierung und Unabhängigkeit.

Für das Laden von Elektroautos zu Hause reicht theoretisch eine Schuko-Steckdose. In der Praxis sind jedoch Probleme zu beachten, die der Podcast c’t uplink detailliert erläutert. Empfohlen werden eine für Dauerlast optimierte Schuko-Steckdose oder eine CEE-Steckdose für einphasiges Laden. Themen wie dynamische Stromtarife, dreiphasige Wallboxen und Gleichstromlader sowie Ladelösungen für Mehrfamilienhäuser werden dort ausführlich diskutiert.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Heise Online umgeschrieben.
Share Copied