Chronische Migräne: Anni erleidet bis zu 22 Attacken pro Monat

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Jonas Fischer
News - 18 Mai 2026

Anni leidet unter einer schweren Form der Migräne: Bis zu 22 Attacken pro Monat plagen die junge Frau. „Das ist dann kein Leben mehr“, sagt sie im Gespräch mit dem Stern. Die Attacken zwingen sie immer wieder in völlige Dunkelheit und Stille – und rauben ihr die Lebensqualität.

Die Symptome sind für Außenstehende kaum vorstellbar: Pochen im Kopf, Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Anni kann während einer Attacke weder arbeiten noch soziale Kontakte pflegen. Selbst kleinste Geräusche werden zur Qual. „Ich habe alles versucht, von Akupunktur bis zu Botox-Spritzen“, erzählt sie. Bislang half keine Therapie nachhaltig.

Mediziner sprechen bei mehr als 15 Migränetagen pro Monat von chronischer Migräne. Schätzungen zufolge sind in Deutschland Hunderttausende betroffen. Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt, doch ein Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umweltreizen gilt als wahrscheinlich. Neue Antikörper-Medikamente zeigen bei einigen Patienten Erfolge, sind aber nicht für alle geeignet.

Anni hat Hoffnung in einer speziellen Kopfschmerzambulanz gefunden. Dort wird sie engmaschig betreut und probiert einen individualisierten Behandlungsplan aus. „Ich will nicht aufgeben, aber die ständigen Schmerzen machen mich fertig“, sagt sie. Ihr Ziel: Die Zahl der Attacken auf unter vier pro Monat zu senken, damit sie wieder ein halbwegs normales Leben führen kann.

Die Geschichte von Anni steht stellvertretend für viele Betroffene, die im Verborgenen kämpfen. Ärzte fordern mehr Aufklärung und bessere Versorgungsstrukturen. Denn chronische Migräne ist keine bloße „Kopfschmerz-Erkrankung“, sondern eine ernsthafte neurologische Störung, die das ganze Leben bestimmt. Anni hofft, dass ihre Erfahrungen anderen Mut machen – und die Medizin bald bessere Lösungen bietet.

📝 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung basierend auf Inhalten von Stern.de umgeschrieben.
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